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Januar bis April 2010, aus
dem Gemeinderat Zürich
Votum von Ueli Brasser(SD) vom 14. April 2010
Kein Kunsthaus-Betonklotz am „Pfauen“!
Nach dem gescheiterten Versuch, am See einen riesigen Kongressklotz
hinzustellen, haben wir heute das nächste Beispiel für
den Grössenfimmel und Metropolentick des Stadtrates vor uns.
Man will offenbar mit den grössten Kunstmuseen Europas wie
dem Louvre in Paris und dem Prado in Madrid auf dem sogenannten „Kunstmarkt“ (was
immer das sein soll) wetteifern und darum – Zitat aus der
Weisung – „den Wettbewerb unter den Kunstmetropolen
Europas zugunsten von Zürich beeinflussen“. Unsere Stadt
erstickt nachgerade im Verkehrschaos, der Flughafen ist viel zu
gross und belastet die Lebensqualität der darum herum lebenden
Bevölkerung enorm.
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Votum von Patrick Blöchlinger
(SD) vom 14. April 2010:
SD-Postulat gegen die Zweckentfremdung
von Landwirtschaftsgebieten
Wegen des enormen Bevölkerungswachstums einerseits und der
ebenfalls stark gewachsenen Ansprüche bezüglich der Siedlungsfläche
pro Person wird in unserem Land seit Jahrzehnten jede Sekunde mindestens
ein Quadratmeter fruchtbarer Boden unwiederbringlich zerstört.
Das Kulturland, welches uns noch geblieben ist, muss viel zu intensiv
bewirtschaftet werden.
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Gemeinderat von Zürich
14. April 2010
Persönliche Erklärung von Patrick
Blöchlinger (SD)
Am letzten Mittwoch hat der Gemeinderat mit grosser Mehrheit mein
Postulat überwiesen, das darauf abzielt, dass die Stadt Zürich
kein Land für den Golfplatz Herrenberg in Bergdietikon zur
Verfügung stellt, sondern ihren Grundbesitz weiterhin an Bauern
verpachtet. Uns liegt jetzt ein Brief vor, den die Liegenschaftenverwaltung
am 9. April 2010 – zwei Tage nach der klaren Willensäusserung
des Parlaments – an eine ansässige Bauernfamilie verschickt
hat, die gerne städti-sches Land im Herrenberg pachten möchte.
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Votum von Christian Wenger
(SD) vom 31. März 2010;
Alterswohnungen ja, aber nicht zulasten
von Grüngebieten
Der Bedarf an Alterswohnungen ist ausgewiesen, denn der Anteil
der älteren Menschen an der Bevölkerung nimmt zu. Die
Vorstellung des Postulanten, man könne dafür einfach „Bauland
beschaffen“, ist aber etwas naiv. Das Gemeindegebiet von
Zürich ist bis auf wenige unersetzliche Grün- und Landwirtschaftsgebiete
fast vollständig überbaut, ausser man möchte auch
noch die Wälder abholzen und den See auffüllen.
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17. März 2010 Postulat
von Patrick Blöchlinger (SD) und Ueli Brasser (SD)
Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, wie sichergestellt werden
kann, dass landwirtschaftlich genutzte Flächen, welche die
Stadt Zürich ausserhalb ihres Gemeindegebiets besitzt, insbesondere
die 25 ha gutes Landwirtschaftsland beim Weiler Herrenberg (Gemeinde
Bergdietikon / AG), nicht zweckentfremdet, sondern langfristig
zu tragbaren Bedingungen an (wenn möglich ortsansässige)
Bauern verpachtet werden.
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17. März 2010 Interpellation
von Patrick Blöchlinger (SD) und Ueli Brasser (SD)
Der Stadtrat beabsichtigt, in Herrenberg (Gemeinde Bergdietikon
/ AG) 25 ha bestes Landwirtschaftsland in städtischem Besitz
für den Betrieb eines Golfplatzes von insgesamt fast 1 km× Grösse
zur Verfügung zu stellen, statt dieses Land weiterhin an ansässige
Landwirte zu verpachten. Dieser Vorgang wirft generell Fragen zum
Umgang des Stadtrates mit dem immer knapper werdenden landwirtschaftlich
nutzbaren Boden auf. Wir bitten den Stadtrat höflich um Beantwortung
der folgenden Fragen:
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Votum von Ueli Brasser (SD)
vom 10. März 2010,
Schadensbegrenzung mit dem privaten Gestaltungsplan
Manegg
Ja zur Motion SP/GP/AL betr. Manegg-Areal
Im Gebiet Manegg sollen bis zu 1'700 Einwohner angesiedelt und
bis zu 5'000 Arbeitsplätze eingerichtet werden. Damit werden
die Stadt und die Region Zürich, die jetzt schon übervölkert
sind, noch mehr überfüllt, der Dichtestress für
die Menschen noch mehr erhöht. Ist das wirklich sinnvoll?
Mit noch mehr Bevölkerung und noch mehr Betrieben geht es
uns Zürcherinnen und Zürchern nicht besser, im Gegenteil:
Es wird für uns alle immer noch enger!
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Votum von Patrick Blöchlinger
(SD) in der Wohnungs-Debatte vom 27. Januar 2010
Unser Heimatboden ist nicht dazu da, dass ein paar wenige ihn dazu
benützen können, dem Rest der Bevölkerung einen
möglichst grossen Teil ihres Arbeitseinkommens aus dem Sack
zu ziehen. Darum stehen wir Schweizer Demokraten dafür ein,
dass in dieser Stadt möglichst viele Wohnungen nicht gewinnorientiert
vermietet werden. Das muss immer mehr der Regelfall werden, und
zwar nicht nur für die sozial schwächeren Schichten,
sondern – mit Ausnahme von Personen mit Luxusansprüchen – für
alle, denn das Wohnen ist ein Grundbedürfnis.
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Votum von Ueli Brasser (SD)
vom 20. Januar 2010
zum Bericht über die Ausländer-
und Integrationspolitik
Der vorliegende Bericht des Stadtrates ist unbefriedigend. Was
er als sogenannte „urbane Vielfalt“ bezeichnet, ist
für viele tausend Schweizer Normalbürgerinnen und Normalbürger
im Alltag eine enorme Belastung. Sie müssen sich mit den unangenehmen
Folgen der Masseneinwanderung herumplagen und dafür auch noch
bezahlen. In den Schulen sind ihre Kinder in der Minderheit.
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Votum von Patrick Blöchlinger
(SD) vom 13. Januar 2010
Ja zum Eintreten auf die Allgemeine Polizeiverordnung
(Änderungen sind aber in der Detailberatung dringend nötig)
Die vom Stadtrat vorgeschlagene Allgemeine Polizeiverordnung enthält
vor allem eine Bestimmung, welche nicht akzeptabel ist. Die vorgesehenen
alkoholfreien Zonen bilden (mit Ausnahme des selbstverständlichen
Alkoholverbots auf Kinderspielplätzen) einen unverhältnismässigen
Eingriff in die Freiheitsrechte von Bürgerinnen und Bürgern,
welche die öffentliche Sicherheit und Ordnung überhaupt
nicht stören.
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Gemeinderat von Zürich
6. Januar 2010
P o s t u l a t von Ueli Brasser (SD)
und Patrick Blöchlinger (SD)
Der Stadtrat wird gebeten zu prüfen, ob die Stadt Zürich
die Restaurantliegenschaft „Kolbenhof“ in Wiedikon
erwerben und die Weiterführung des beliebten Quartier- und
Ausflugsrestaurants sicherstellen kann.
Seit dem Auszug der langjährigen Pächterfamilie steht
das traditionsreiche, seit weit mehr als 100 Jahren bestehende
Restaurant „Kolbenhof“ leer. Der Presse ist nun zu
entnehmen, dass die Eigentümerinnen die Liegenschaft abbrechen
und durch ein Mehrfamilienhaus mit Wohnungen im Luxussegment ersetzen
wollen.
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Gemeinderat von Zürich
6. Januar 2010
Persönliche Erklärung von Ueli
Brasser (SD)
Mit Entsetzen mussten wir heute der Tagespresse entnehmen, dass
das traditionsreiche Restaurant „Kolbenhof“ – das
letzte im Naherholungsgebiet am Friesenberg – abgebrochen
und durch einen Block mit Luxuswohnungen ersetzt werden soll. Wir
reichen heute ein Postulat ein, damit der Stadtrat versuchen soll,
die Liegenschaft zu erwerben und den „Kolbenhof“ zu
erhalten.
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