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| Juli
- September 2011, aus dem Gemeinderat Zürich |
| Audioprotokolle
des Gemeinderats der Stadt Zürich: http://audio.gemeinderat-zuerich.ch/ |
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Votum von Patrick
Blöchlinger (SD) vom 28. September 2011
zum Postulat Christian Wenger (SD), Unterbindung
der Tätigkeit von Beratungsstellen für illegal anwesende
ausländische Staatsangehörige
Die Schweiz und hier vor allem Grossstädte wie Zürich
haben eine grosse Anziehungskraft für Wohlstandsmigranten
aus aller Welt, die mit allen Mitteln versuchen, sich Zugang
v.a. auch zu unserem gut ausgebauten Sozialstaat zu verschaffen. Über
die Zahl der illegalen Aufenthalter gibt es naturgemäss
nur Schätzungen. Es muss aber davon ausgegangen werden,
dass es sich landesweit um eine sechsstellige und in einer Stadt
wie Zürich sicher um eine fünfstellige Zahl handelt.
Zum Teil sind das Personen, die sich von Beginn an rechtswidrig
in unser Land eingeschlichen haben. Andere haben anfänglich
eine Aufenthaltserlaubnis, z.B. als Asylbewerber oder Ehepartner
von Schweizern oder Ausländern mit Aufenthaltsbewilligung,
und bleiben später, wenn ihre Bewilligung abgelaufen ist,
einfach illegal hier. Daneben gibt es noch weitere Wege wie z.B.
die Eingehung von Scheinehen, um irgendwie unter Umgehung der
Gesetze bei uns eindringen und bleiben zu können.
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Votum von Christoph Spiess (SD) vom 28. September 2011:
Lächerliche Begründung der SVP für
die Ablehnung des SD-Postulats gegen illegale Beratungsstellen
für illegale Aufenthalter
Zur abstrusen Begründung, mit welcher die SVP-Fraktion unser
Postulat ablehnt, muss schon noch etwas gesagt werden. Da wird
einerseits ganz richtig festgestellt, dass die Stadtbehörden
mit dem Tolerieren solcher Beratungsstellen laufend das Gesetz
verletzen. Und dann wird argumentiert, die SVP unterstütze
keine Vorstösse, die nur verlangten, was sowieso sein müsse,
nämlich die Umsetzung geltender Gesetze. Das ist es ja gerade:
Der Stadtrat weigert sich ganz bewusst, das Gesetz zu befolgen,
also darf man ihn nicht mit einem Parlamentsbeschluss dazu anhalten.
Das ist SVP-Logik. Die SVP soll das doch bitte einmal den Wählern
erklären, denen sie immer vorgaukelt, sie sei gegen die Überfremdung
-..
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Votum von Patrick
Blöchlinger vom 28. September 2011 zum
Postulat Ueli Brasser (SD), Auflösung
der Stiftung "Greater Zurich Area"
Der gesamte Grossraum Zürich ist stark übervölkert,
und die EU-Kolonialverträge sorgen dafür, dass es praktisch
unmöglich ist, Gegensteuer zu geben und die Zuwanderung
und weitere Verschlimmerung der Übervölkerungssituation
aufzuhalten. Trotz einer übermässigen Bautätigkeit,
die immer mehr fruchtbaren Boden zerstört, den wir in Zukunft
zur Lebensmittelproduktion noch dringend bräuchten, bleibt
der Wohnraum knapp und dementsprechend teuer. In der Stadt, wo
schon alles überbaut ist, werden immer öfter ganze
Siedlungen mit bezahlbaren Wohnungen abgerissen und viel dichter
und natürlich auch teurer neu gebaut, nur damit noch mehr
Zuwanderer Platz finden und wir alle uns noch mehr auf den Füssen
herumstehen dürfen.
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Votum von Christoph Spiess (SD) vom 21. September 2011 zum
Bericht der Ombusfrau
Die Ombudsfrau beklagt sich darüber, dass die Polizei bei
der Verbreitungen von Signalementen tatverdächtiger Personen
auch die Hautfarbe erwähnt. Diese gehört nun mal neben
anderen körperlichen Merkmalen wie Augenfarbe, Haarfarbe,
Körpergrösse oder momentanen äusserlichen Merkmalen
wie der getragenen Kleidung zur Beschreibung des Aussehens eines
Menschen. Weshalb soll man da aus ideologischen Gründen
die Hautfarbe weglassen? Vielleicht heisst es eines Tages auch
noch, man dürfe nicht erwähnen, dass die gesuchte Person
eine blonde Frau ist, weil die armen Blondinen schon so viel
an Witzen über sich machen lassen müssen und die Erwähnung
der blonden Haare deshalb politisch unkorrekt wäre. Wer
verlangt, dass nicht bekanntgegeben werden darf, dass z.B. nach
einem schwarzafrikanisch aussehender Mann gefahndet wird, behindert
die Polizeiarbeit enorm. Die Polizei dürfte dann irgendwann
nur noch vermelden: "Liebe Bürger, wir suchen jemanden.
Helfen Sie uns bitte, ihn zu finden, aber – Entschuldigung – wir
dürfen Euch leider nicht sagen, wie er aussieht!"
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Votum von Patrick
Blöchlinger (SD) vom 21. September 2011
NEIN zum Bericht der Beauftragten in Beschwerdesachen
(Ombudsfrau)
Die Ombudsfrau hat es für nötig befunden, in ihrem Jahresbericht
viel Platz für ein verfehltes Gejammer über angebliche
rassistische Praktiken unserer Stadtpolizei zu verschwenden. Sie
beklagt sich wortreich darüber, dass vor allem jüngere
schwarze Männer und sogenannte "Roma" häufig
von der Polizei kontrolliert würden.
Das mag schon sein, geschieht aber völlig zu Recht: Unsere
gute Ombudsfrau blendet aus, dass die genannten Gruppen die Polizei
auch weit überproportional mit Delikten und störendem
Verhalten beschäftigen.
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Votum von Patrick
Blöchlinger (SD) vom 21. September 2011 zum Postulat Ueli
Brasser (SD) betr. Volksschule, Erhalt der hiesigen
Mundart
Die Sprache unserer Kulturgemeinschaft ist "Schwiizertüütsch" in
verschiedenen, z.T. sehr lokal geprägten Varianten und Nuancen.
Sie hat sich aber in den letzten Jahrhunderten ähnlich wie
etwa das Niederländische in verschiedener Hinsicht weit vom
Deutschen entfernt, welches heute stark standardisiert ist. Unser "Schwiizertüütsch" unterscheidet
sich vom Hochdeutschen, das wir schreiben, nicht nur im Klang und
im Wortschatz, sondern auch im Satzbau und sogar in der Grammatik
erheblich. So stark, dass es eigentlich nicht mehr als blosser
Dialekt des Deutschen gelten sollte, sondern als selbständige
Sprache erscheint.
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Votum von Patrick
Blöchlinger (SD) vom 14. September 2011:
Kein "Strichplatz" für Strassenprostituierte
in Zürich-Altstetten!
Strassenprostitution gibt es seit jeher in jeder grösseren
Stadt, und sie ist nicht nur in Zürich da und dort mit unangenehmen
Begleiterscheinungen verbunden. So versucht man, sie irgendwo ins
periphere "Niemandsland" abzudrängen. Ob das aber
klappen wird, erscheint uns Schweizer Demokraten sehr fraglich.
Dies gilt umso mehr, als mit der jetzigen "Strichplatz"-Vorlage
ein intensives Bestreben der Behörden erkennbar wird, Prostituierte
zu bemuttern und zu betreuen – etwas, was im Milieu gar nicht
so erwünscht ist. Auch vielen Freiern gefällt das überhaupt
nicht. Es könnte also gut sein, dass die Prostituierten diesen
Platz gar nicht nutzen, weil er für ihr Geschäft nicht
gut ist. Auch wenn der Strichplatz wirklich ziemlich abseits gelegen
ist, wird das angrenzende Quartier damit möglicherweise ganz
erheblich belastet.
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Votum von Christoph
Spiess (SD) vom 24. August 2011:
JA zu den Initiativen zur Stärkung des
gemeinnützigen Wohnungswesens, aber ...
Im Vordergrund steht die Volksinitiative "Wohnen für
alle". Wird sie richtig verstanden und umgesetzt, macht sie
die beiden anderen Initiativen eigentlich überflüssig.
Die Erfüllung sowohl des Initiativbegehrens als auch des Gegenvorschlags
wird allerdings schwierig. Die Initiative "Wohnen für
alle" ist im Prinzip ein Notnagel. Das eigentliche Problem
liegt ja darin, dass der Boden ein Gut ist, das weder produziert
werden kann noch vermehrbar ist. Trotzdem gilt er als eine Handelsware,
die von einzelnen Menschen als Eigentum beansprucht und weitgehend
frei zur Erzielung von privatem Gewinn benützt werden kann.
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Volksinitiative "Bezahlbar
UND ökologisch wohnen!"
Antrag und Votum von Christoph Spiess (SD) vom 13. Juli 2011 zum
allfälligen Gegenvorschlag und JA zur Initiative:
Wir Schweizer Demokraten unterstützen das Anliegen der Initiative
grundsätzlich sehr. Im Gegensatz zu "Avenir Suisse" sind
wir gar nicht der Meinung, dass die Mieten in Zürich noch
zu billig seien. Im Gegenteil, für immer mehr Zürcherinnen
und Zürcher sind sie untragbar und unanständig hoch.
Es ist ja ohnehin eine seltsame Vorstellung, dass etwas Immerwährendes
und so Existenzielles wie der Boden einzelnen (vergänglichen)
Menschen gehören kann. Leider können wir in diesem Parlament
das Bodenrecht nicht revidieren.
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Voten von Patrick
Blöchlinger (SD) und Christoph Spiess (SD) vom 6. Juli 2011:
Kritisches JA zur städtischen Rechnung
2010
Eintretensvotum von Patrick Blöchlinger
Auf den ersten Blick erscheint das vorliegende Rechnungsergebnis
2010 als überaus erfreulich. Es gibt zwar ein Defizit, doch
beträgt dieses nur ca. einen Viertel des budgetierten Fehlbetrags.
Bei einer genaueren Betrachtung gewinnen wir Schweizer Demokraten
allerdings den Eindruck, dass da auch ein paar buchhalterische
Kniffe angewendet wurden, um das Ganze etwas schöner präsentieren
zu können. Geringere Abschreibungen insbesondere sind kein
tatsächlicher Minderaufwand. Nicht vergessen dürfen wir
auch die Schuld von gut 500 MIllionen Franken, die im Bereich der
Pensionskasse immer noch abzutragen ist.
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Votum von Christoph Spiess
Die Kritik der SVP über die angebliche Schuldenwirtschaft
der Stadt ist völlig fehl am Platze. Erinnern wir uns an die
in der EU geltende (und fast nirgend mehr eingehaltene) Regel,
dass das Defizit eines Gemeinwesens 3 % nicht übersteigen
soll. Wir haben kaum 1 % Defizit und würden damit in der EU
mit Handkuss aufgenommen (und sofort als Nettozahler geschröpft)
...
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Votum von Christoph
Spiess (SD) vom 6. Juli 2011
Keine Ungültigerklärung der Volksinitiative
der Jungen Grünen "für eine sinnvolle Nutzung von
Flachdächern"
Wir Schweizer Demokraten sind grundsätzlich der Meinung, dass
Volksinitiativen nur dann ungültig zu erklären sind,
wenn sie etwas ganz klar Unmögliches oder nach übergeordnetem
Recht Unzulässiges fordern. Vorliegend ist das nicht der Fall.
Was die Jungen Grünen fordern, ist im übrigen sinnvoll.
Wenn denn unbedingt das Ortsbild mit immer mehr Flachdächern
verschandelt werden muss, sollen diese wenigstens zur Gewinnung
von Solarstrom genutzt oder begrünt werden. Wir stimmen gegen
die ganze oder teilweise Ungültigerklärung der Initiative
und werden diese auch inhaltlich unterstützen.
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